Reisetagebuch Lialdas
Ich bin mir nicht sicher, was ich von Nebins Glauben halten soll. Anstatt den Göttern wie Desna oder Erastil zu huldigen,
zweifelt er, ob er nun Abadar, dem Herrn der
Gesetze oder XXXX zugetan ist. Leider konnte ich ihn in langer Diskussion und trotz meiner Überzeugungskraft nicht
vom Glauben an Desna überzeugen. Noch nicht!
Diese seltsame Zeugwartin. Anstatt ihre Aufgabe zu erledigen, scheint sie eine persönliche Fehde gegen mich zu führen.
Einen blutverschmierten Streitkolben und ein rostiges, leichtes Schild war alles was Calavayon herausschlagen konnte. Mir schwant böses, wenn ich daran denke, dass unser Fels in der Brandung, Talandor, nicht lange mit uns unterwegs sein wird. Er muss wohl einen kleinen Umweg machen, um einem Ordensmitglied zu helfen, der an einer seltenen Krankheit erkrankt ist. Mit normalen Heilmitteln, wie Heiltränke, Zauber und göttlichem Wirken, ist dem Ganzen nicht Herr zu werden. Hoffen wir, dass er uns bald nachfolgen kann. Solange werde ich mich wohl in die Front wagen. Als ausgebildeter Soldat Andorans, wird mir das aber sicher auch gut gelingen. Besser zumindest, als diese hüfthohen Burschen, der Magus und Aquila. Letztere scheint dem Glauben an Erastil weniger zugetan zu sein, wie früher.
Desna sei Dank! Der Streit zwischen den Halbling Sundag und dem Gnom Nebin scheint nun endlich beendet. Nebin hat in einem wahrhaft epischen Monolog wohl Sundag davon überzeugt, dass er, Nebin, Sundag verzeiht, dass dieser nicht an daran glaubte, dass Nebin im Recht ist. Wie schon diese Zeilen zeigen, war Sundag so verwirrt, dass er nicht weiter nachfragte und Nebin wiederum sich seines Erfolges sicher war. Wie dem auch sei, Hauptsache sie streiten nicht wieder.
Wir sind nun endlich unterwegs in Richtung Alvis. Leider haben wir kein Hundefütter für Sundags Reithund in unserer Ausrüstung. Wir hoffen allerdings auf dem Weg etwas für den Hund zu finden.
Was für eine Nacht. Als wir unser Lager aufschlugen, fand Aquila eine Blutspur im Unterholz. Wir machten uns sofort an die Verfolgung und, solange Talandor noch mit dabei ist, sollte er alleine unser Lager bewachen.
Als wir weitergingen verschwanden die Halblingde und Aquila nachezu im Dickicht. Ich wüßte zugerne, wie sie das gemacht haben. Ich folgte ihnen auf Zehenspitzen, aber die Rüstung und das Kancken der Zweige verhinderten ein lautloses Vorgehen. Wir hörten aus einiger Entfernung kechlige Laute und als wir uns weiter näherten waren wir sicher, dass es sich um Kobolde handelte. Leider stieg ich auf eine mit Luft gefüllte Blasse, die mit ohrenbetäubenden Krachen zerplatzte. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Kobolde auf uns zustürmten. Doch diese ketzerischen, kleinen Monster rechneten nicht mit unserer Kampfstärke. Nebin spießte dem ersten Kobold von Gesäß bis Kopf mit seinem Rapier auf, dass einige Kobolde aufgrund der Brutalität des Angriffs sofort das Weite suchten. Aquilas Tiger, der uns mittlerweile überall hin folgt, erledigte weitere Kobolde mit Prankenhieben und Bissen. Kurzum es war ein ungleicher Kampf. Calavayon ließ auch den fliehenden Kobolden nachsetzen und sie als Hundefutter für den Reithund mitnehmen. Die Leiche, bei der Calavayon den Tod feststellte, wurde von ihm so unbeholfen untersucht, dass Aquila dies nochmal machte und einen Ring in einer eingenähten Tasche fand. Calavayon laß in der Zwischenzeit eine Art Liebesbrief vor, dessen Rechtschreibung auch mit künstlerischer Freiheit nicht rechtzufertigen war. Es handelte sich bei dem Toten wohl um einen Boten, der in Alvis zu Penelope (oder so ähnlich) den Brief und den Ring bringen sollte. Ich hingegen fand bei den toten Kobolden einen kostbar aussehenden Stab, den ich auch als Beute einsteckte.
Heute trafen wir wieder die fahrenden Händler. Calavayon wollte bei Omar, dem Schriftrollenverkäufer, eine Identifzierne Rolle kaufen, die uns vielleicht bei meinem Stab weiterhelfen könnte. Doch Calavanyons Verhandlungsgeschick machte Omar so rasend, dass dieser buckelige Händler lieber kein Geschäft mit uns abschloss.
Endlich haben wir Alvis erreicht. Es ist kaum zu glauben, wie leichtfertig diese Zivilisten sind. Ohne Kontrolle konnten wir die Stadt betreten! Als wir diesen Misstand am Osttor meldeten, stießen wir auch noch auf taube Ohren! Die chelaxianische Mauer würde angeblich ein Eindringen verhindern. Welche Naivität und Irrglaube. Die Mauer ist in Feindeshand und eine weitere Mauer von uns erbaut, kann dies nur verhinden... Doch Calavayon befahl uns erstmal in die Garnison. Er meldete das Vergehen immerhin umgehend dem Komandanten. Wenn wir nicht die Befehlskette einhalten müssten, würde ich lieber an höherer Stelle melden.
Entweder er war über die Qualität des Essens für die Mannschaftsgrade schockiert oder ihm ist etwas wichtiges eingefallen, auf jeden Fall verließ er schnellen schrittes und Umgehend unseren Tisch und ging in die Offiziersmesse. Nebin nutzte die Gunst der Stunde und versuchte mit seinem Kartenspiel die Soldaten zu einem gedulteten Glücksspiel zu überreden. Doch ohne Erfolg.
Leider sieht der Zeugwart nicht die Wichtigkeit der Mission. Eine Identifizieren Rolle wurde uns wieder einmal verwährt. Hoffen wir, dass dies nicht lebens oder noch wichtiger kriegsentscheidende Auswirkungen hat. Ich hätte mich sogar angeboten, die Rolle zu stehlen, da unsere Mission doch wohl über der Bürokratie steht. Aber Calavayon war vehement dagegen. Wenn er nur die Geschichten meines Vaters kennen würde und wie viele Tote diese Sesselpfurzer auf dem Gewissen haben. Er würde die Wahrheit sicher nicht vertragen...
Wäre hätte gedacht, dass ein Liebesbrief in einer solchen vertrakten Situation enden würde, als wir heute morgen Phenelope aufsuchten. Diese lachte über unsere Situation, was wir nicht verstanden und mit einer Kiste Gemüse sollten wir das Gerberviertel bei den "Feuerspukern" aufsuchen. Die Kiste stellte sich als explosiv heraus, als Nebin aus versehen beim Knacken den Mechanismus auslöste. Glücklicherweise konnte ich alle schnell mit Hilfe Desnas wieder herstellen, als schon die Besitzer der Kiste auf uns aufmerksam wurden. Ein hitziges Gefecht begann in die sich dann noch eine rivalisierende Bande der "Feuerspucker" einmischte. Sundag wurde von dieser sogar entführt, nachdem man es erstmal mit Talandor versuchte aber wohl an dessen Körpermasse scheiterte. Wir konnten aber immerhin Elrond, den Anführer der rivalisierenden Gruppe gefangennehmen. Dieser führte uns zu einem Gut, nachdem wir der Garnison bescheid gaben, welches sich als Basis einer Art Schmugglerbande herausstellte. Sundag war nicht untätig und e entkam seinen Häschern auf spektakuläre Art und Weise: Er sprengte die Tür zu seiner Zelle und kurz danach das komplette Gut dazu. Mit einem Lächeln auf den Lippen und brennenden Trümmern um ihn herum, kam er uns entgegen. Zurück in der Garnison bekamen wir den Auftrag Elrond mit zu nehmen, um ihn zum Verhör in das versteckte Lager bei Falcona oder Falcano zu bringen. Ich hoffe Calavayon kennt den Weg.
Wir haben den geheimen Stützpunkt erreicht. Die dortige Wache wollte und erst nicht einlassen und uns lieber Tee servieren. Als wir jedoch das Gelände durch ein mächtiges Tor und das schöne Gebaude betraten, waren wir doch eher überrascht. Anscheinend wurden hier die größten Staatsfeinde eingekerkert und verhört. Elrond schien dies alles erst nicht zu kümmern, doch als wir den Verräter Andorans, Staatsfeind Nr. 1 und Verräter aller Freien Völker, überstellt bekamen, sah man dem geknebelten Elrond die Angst ins Gesicht stehen, als wir ihn den Soldaten übergaben.
Diese seltsame Zeugwartin. Anstatt ihre Aufgabe zu erledigen, scheint sie eine persönliche Fehde gegen mich zu führen.
Einen blutverschmierten Streitkolben und ein rostiges, leichtes Schild war alles was Calavayon herausschlagen konnte. Mir schwant böses, wenn ich daran denke, dass unser Fels in der Brandung, Talandor, nicht lange mit uns unterwegs sein wird. Er muss wohl einen kleinen Umweg machen, um einem Ordensmitglied zu helfen, der an einer seltenen Krankheit erkrankt ist. Mit normalen Heilmitteln, wie Heiltränke, Zauber und göttlichem Wirken, ist dem Ganzen nicht Herr zu werden. Hoffen wir, dass er uns bald nachfolgen kann. Solange werde ich mich wohl in die Front wagen. Als ausgebildeter Soldat Andorans, wird mir das aber sicher auch gut gelingen. Besser zumindest, als diese hüfthohen Burschen, der Magus und Aquila. Letztere scheint dem Glauben an Erastil weniger zugetan zu sein, wie früher.
Desna sei Dank! Der Streit zwischen den Halbling Sundag und dem Gnom Nebin scheint nun endlich beendet. Nebin hat in einem wahrhaft epischen Monolog wohl Sundag davon überzeugt, dass er, Nebin, Sundag verzeiht, dass dieser nicht an daran glaubte, dass Nebin im Recht ist. Wie schon diese Zeilen zeigen, war Sundag so verwirrt, dass er nicht weiter nachfragte und Nebin wiederum sich seines Erfolges sicher war. Wie dem auch sei, Hauptsache sie streiten nicht wieder.
Wir sind nun endlich unterwegs in Richtung Alvis. Leider haben wir kein Hundefütter für Sundags Reithund in unserer Ausrüstung. Wir hoffen allerdings auf dem Weg etwas für den Hund zu finden.
Was für eine Nacht. Als wir unser Lager aufschlugen, fand Aquila eine Blutspur im Unterholz. Wir machten uns sofort an die Verfolgung und, solange Talandor noch mit dabei ist, sollte er alleine unser Lager bewachen.
Als wir weitergingen verschwanden die Halblingde und Aquila nachezu im Dickicht. Ich wüßte zugerne, wie sie das gemacht haben. Ich folgte ihnen auf Zehenspitzen, aber die Rüstung und das Kancken der Zweige verhinderten ein lautloses Vorgehen. Wir hörten aus einiger Entfernung kechlige Laute und als wir uns weiter näherten waren wir sicher, dass es sich um Kobolde handelte. Leider stieg ich auf eine mit Luft gefüllte Blasse, die mit ohrenbetäubenden Krachen zerplatzte. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Kobolde auf uns zustürmten. Doch diese ketzerischen, kleinen Monster rechneten nicht mit unserer Kampfstärke. Nebin spießte dem ersten Kobold von Gesäß bis Kopf mit seinem Rapier auf, dass einige Kobolde aufgrund der Brutalität des Angriffs sofort das Weite suchten. Aquilas Tiger, der uns mittlerweile überall hin folgt, erledigte weitere Kobolde mit Prankenhieben und Bissen. Kurzum es war ein ungleicher Kampf. Calavayon ließ auch den fliehenden Kobolden nachsetzen und sie als Hundefutter für den Reithund mitnehmen. Die Leiche, bei der Calavayon den Tod feststellte, wurde von ihm so unbeholfen untersucht, dass Aquila dies nochmal machte und einen Ring in einer eingenähten Tasche fand. Calavayon laß in der Zwischenzeit eine Art Liebesbrief vor, dessen Rechtschreibung auch mit künstlerischer Freiheit nicht rechtzufertigen war. Es handelte sich bei dem Toten wohl um einen Boten, der in Alvis zu Penelope (oder so ähnlich) den Brief und den Ring bringen sollte. Ich hingegen fand bei den toten Kobolden einen kostbar aussehenden Stab, den ich auch als Beute einsteckte.
Heute trafen wir wieder die fahrenden Händler. Calavayon wollte bei Omar, dem Schriftrollenverkäufer, eine Identifzierne Rolle kaufen, die uns vielleicht bei meinem Stab weiterhelfen könnte. Doch Calavanyons Verhandlungsgeschick machte Omar so rasend, dass dieser buckelige Händler lieber kein Geschäft mit uns abschloss.
Endlich haben wir Alvis erreicht. Es ist kaum zu glauben, wie leichtfertig diese Zivilisten sind. Ohne Kontrolle konnten wir die Stadt betreten! Als wir diesen Misstand am Osttor meldeten, stießen wir auch noch auf taube Ohren! Die chelaxianische Mauer würde angeblich ein Eindringen verhindern. Welche Naivität und Irrglaube. Die Mauer ist in Feindeshand und eine weitere Mauer von uns erbaut, kann dies nur verhinden... Doch Calavayon befahl uns erstmal in die Garnison. Er meldete das Vergehen immerhin umgehend dem Komandanten. Wenn wir nicht die Befehlskette einhalten müssten, würde ich lieber an höherer Stelle melden.
Entweder er war über die Qualität des Essens für die Mannschaftsgrade schockiert oder ihm ist etwas wichtiges eingefallen, auf jeden Fall verließ er schnellen schrittes und Umgehend unseren Tisch und ging in die Offiziersmesse. Nebin nutzte die Gunst der Stunde und versuchte mit seinem Kartenspiel die Soldaten zu einem gedulteten Glücksspiel zu überreden. Doch ohne Erfolg.
Leider sieht der Zeugwart nicht die Wichtigkeit der Mission. Eine Identifizieren Rolle wurde uns wieder einmal verwährt. Hoffen wir, dass dies nicht lebens oder noch wichtiger kriegsentscheidende Auswirkungen hat. Ich hätte mich sogar angeboten, die Rolle zu stehlen, da unsere Mission doch wohl über der Bürokratie steht. Aber Calavayon war vehement dagegen. Wenn er nur die Geschichten meines Vaters kennen würde und wie viele Tote diese Sesselpfurzer auf dem Gewissen haben. Er würde die Wahrheit sicher nicht vertragen...
Wäre hätte gedacht, dass ein Liebesbrief in einer solchen vertrakten Situation enden würde, als wir heute morgen Phenelope aufsuchten. Diese lachte über unsere Situation, was wir nicht verstanden und mit einer Kiste Gemüse sollten wir das Gerberviertel bei den "Feuerspukern" aufsuchen. Die Kiste stellte sich als explosiv heraus, als Nebin aus versehen beim Knacken den Mechanismus auslöste. Glücklicherweise konnte ich alle schnell mit Hilfe Desnas wieder herstellen, als schon die Besitzer der Kiste auf uns aufmerksam wurden. Ein hitziges Gefecht begann in die sich dann noch eine rivalisierende Bande der "Feuerspucker" einmischte. Sundag wurde von dieser sogar entführt, nachdem man es erstmal mit Talandor versuchte aber wohl an dessen Körpermasse scheiterte. Wir konnten aber immerhin Elrond, den Anführer der rivalisierenden Gruppe gefangennehmen. Dieser führte uns zu einem Gut, nachdem wir der Garnison bescheid gaben, welches sich als Basis einer Art Schmugglerbande herausstellte. Sundag war nicht untätig und e entkam seinen Häschern auf spektakuläre Art und Weise: Er sprengte die Tür zu seiner Zelle und kurz danach das komplette Gut dazu. Mit einem Lächeln auf den Lippen und brennenden Trümmern um ihn herum, kam er uns entgegen. Zurück in der Garnison bekamen wir den Auftrag Elrond mit zu nehmen, um ihn zum Verhör in das versteckte Lager bei Falcona oder Falcano zu bringen. Ich hoffe Calavayon kennt den Weg.
Wir haben den geheimen Stützpunkt erreicht. Die dortige Wache wollte und erst nicht einlassen und uns lieber Tee servieren. Als wir jedoch das Gelände durch ein mächtiges Tor und das schöne Gebaude betraten, waren wir doch eher überrascht. Anscheinend wurden hier die größten Staatsfeinde eingekerkert und verhört. Elrond schien dies alles erst nicht zu kümmern, doch als wir den Verräter Andorans, Staatsfeind Nr. 1 und Verräter aller Freien Völker, überstellt bekamen, sah man dem geknebelten Elrond die Angst ins Gesicht stehen, als wir ihn den Soldaten übergaben.