Reisetagebuch Lialdas
Spinnen! Spinnen, überall Spinnen! Der ganze Wald scheint von diesen Krabeltieren verseucht zu sein. Gestern
Abend haben wir es zum Glück aus der Spinnenhöhle geschaft, die sich zudem als Schrein der Mastes entpuppte.
Auch den Waldläufer Remus Lupae und weitere arme Kerle haben wir dort tot aufgefunden.
Nebin scheint allerdings seine Sprache wiedergefunden zu haben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich
für ihn freuen oder für meine Ohren weinen soll. Calavayon macht sich als Anführer ganz gut. Es scheint
eine Weise Entscheidung von Theodan von Winterfels gewesen zu sein ihn als Anführer zu bestimmen. Soweit ich
allerdings Nebin verstanden habe untersteht er dem Befehl nur in Gefahrensituationen. Das macht das Leben dann für
uns leider nicht einfacher. Ich bin mir sicher, dass er sich aus Wachdiensten und Latrienenarbeit herausreden wird.
Wenn das mein Vater erleben würde. Er meinte schon immer, dass das Militär verweichlichen würde. Tarandor scheint
als Kämpfer wirklich gut zu taugen. Seiner Rüstung haben wir es wohl zu verdanken, dass uns die Spinnentiere
nicht zu nahe kamen. Wir werden gleich weiter nach Trosgasfels aufbrechen und und dort nach dem Rechten sehen.
Der leichte Regen ist nicht das beste Wetter um durch den Wald zu reisen, aber Desna wird uns sicher beistehen.
Ich frage mich allerdings wo dieser Halbling abgeblieben ist. Er taucht immer wieder zu den Essenszeiten auf
und verschwindet dann mit dem Hinweis, dass er uns Rückendeckung geben will. Er scheint sich mit Nebin nicht so
ganz zu verstehen, was ich auch irgendwie nachvollziehen kann, wenn man permanent mit falschen Namen angesprochen
wird. Ihn Sundag anstatt Sandag zu nennen bringt den kampfstarken Kleinen mehr aus der Fassung als uns gut stehen
würde.
Das war knapp. Noch immer brennt meine Lunge vom Dauerlauf. Gerade als wir uns über unsere verdreckten Kleider
unterhielten nahm Aquila ein Trippeln aus der Ferne wahr. Es waren wieder die Spinnen und noch schlimmer
ein paar Atterköpfe haben sich mit ihenen verbrüdert. Die erste Welle konnten wir gerade noch so abwehren.
Calavayons Säurespritzer konnten leider nicht verhindern das Tarandor von einem Biss gelähmt wurde, aber
mit vereinten Kräften konnten wir sie doch besiegen. Gerade als wir uns frohen Mutes weiter aufmachten,
hörten wir weiteres Getrappel, dass mir einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Weitere Tiere verfolgten
uns! Es müssen hunderte gewesen sein. Calavayon, Aquila, Nebin, Thalandor und ich liefen so schnell wir konnten.
Auch wenn die Göttin uns lehrt solch unheilige Tiere zu vernichten, hätte ein Stehenbleiben den sicheren Selbstmord
bedeutet, sodass auch der Paladin so schnell lief wie es seine Panzerung zuließ. Zum Glück für uns erspähten
wir über den Wäldwipfeln eine Rauchfahne, die ein Dorf ankündigte. Und so mobilisierten wir die letzen Kräfte.
Leider war es kein Menschendorf, doch die ansässigen Goblins waren in der Lage mit uns zusammen den Spinnenangriff
abzuwehren. Dabei starb leider zwei Drittel der Bevölkerung, die angeblich in Pharasmas Reich einkeheren würden.
Diese Heiden haben leider keine Ahnung wie die Welt tatsächlich aufgebaut ist und leben ein unwichtiges und
unbedeutendes Leben mit ihrem Aberglauben. Ich Danke Desna, dass sie mir den wahren Glauben offenbarte. Nebin, der
als einziger die Sprache sprechen konnte, versuchte mit einem Kartenspiel wohl seine Kasse aufzubessern, doch
der Häuptling nahm sich seines Spiels an, sodass er nur zusehen konnte, wie der Häuptling seine Artgenossen
ausnahm. Wir haben gerade ein Reh gebraten und die Hälfte den Goblins überlassen und werden uns gleich nach
Throsgasfels aufmachen.
Endlich angekommen. Wir sind in der Zwergenbinge und haben soeben das einfache aber gut schmeckende Abendmahl
eingenommen. Der Kampf vor dem Eingang gegen weitere Spinnen war für die Zwerge, die den Eingang bewachten,
keine große Herausforderung. Der Anführer dieses Trupps erregte leichte Erheiterung, da er eine für Zwerge
untypisch Hohe Stimme hatte. Doch seine Taten scheinen ihn genug Respekt bei seinen Freunden eingetragen
zu haben, dass sie keine Miene rührten. Etwas seltsam ist es schon, alle in der Binge scheinen sehr viel
ruhiger zu sein, als ich das in den Städten der Menschen von Zwergen gewohnt bin. Keine Trinklieder, kein
unvernünftiger Biergenuss. Ich muss auch ein Augen auf einen seltsamen Zwerg werfen. Irgendwie scheint dieser
etwas selsames an sich zu haben. Böses kann ich allerdings in der Miene nicht ausmachen. Alle Zwerge hier
unten sind auch strenger Thorag gläubig, als ich das gewohnt bin. Mit einem sehr eingehenden Singsang versammelten
sich alle im Tempelraum und beeteten sehr lange die Thorag Statue an.
Ich habe erfahren, warum dieser Arkham Donnermacht so ein seltsames Auftreten hat: Er scheint in der Weltenwunde gekämpft zu haben. Desna steh ihm bei, dass er wenigstens in seinen Träumen Ruhe findet. Er wurde wohl von den Dämonen überwältigt und kehrte als gebrochener Zwerg zurück.
Der Kleriker Arngrim Felsklopfer berichtete, dass der Erkundungstrupp, der ausgeschickt wurde herauszufinden den Kontakt wiederherzustellen, nicht angekommen ist. Was uns alle sehr wunderte war die Tatsache, dass er nichts von dem Kristall berichten konnte, den wir für von Winterfels mitnehmen sollen. Nebin versucht weiteres herauszufinden, doch wie ich mir schon gedacht habe, sträubt er sich auch bei den Zwergen vor dem Latrienendienst. Wo wohl der andere Halbling stecken mag? Sandag würde sich sicherlich besser in dieses Idylische Familienleben einordnen. Das Steineklopfen heute war eine erfüllende Aufgabe. Ich hoffe, dass wir den Kristall nie finden werden und für immer hier bleiben können.
Ich habe erfahren, warum dieser Arkham Donnermacht so ein seltsames Auftreten hat: Er scheint in der Weltenwunde gekämpft zu haben. Desna steh ihm bei, dass er wenigstens in seinen Träumen Ruhe findet. Er wurde wohl von den Dämonen überwältigt und kehrte als gebrochener Zwerg zurück.
Der Kleriker Arngrim Felsklopfer berichtete, dass der Erkundungstrupp, der ausgeschickt wurde herauszufinden den Kontakt wiederherzustellen, nicht angekommen ist. Was uns alle sehr wunderte war die Tatsache, dass er nichts von dem Kristall berichten konnte, den wir für von Winterfels mitnehmen sollen. Nebin versucht weiteres herauszufinden, doch wie ich mir schon gedacht habe, sträubt er sich auch bei den Zwergen vor dem Latrienendienst. Wo wohl der andere Halbling stecken mag? Sandag würde sich sicherlich besser in dieses Idylische Familienleben einordnen. Das Steineklopfen heute war eine erfüllende Aufgabe. Ich hoffe, dass wir den Kristall nie finden werden und für immer hier bleiben können.
Frei! Was für ein Alptraum aus dem Desna uns alle zum Glück gerissen hat. Wenn ich die letzten Zeilen hier lese, sehe
ich wie verblendet wir alle waren. Nachdem wir einem Hilferuf folgend beinahe von Morlocks in den Tiefen
des Berges getötet wurden, fanden wir uns im Tempel des Thorag ein. Woher diese Morlocks kommen und wieso
sie angreifen konnte uns keiner berichten. Vielleicht wurde zu tief gegraben? Glücklicherweise hörte dieser
seltsame Zwerg Arkham mehrere Stimmen in seinem Kopf und war sich nicht sicher, welcher verderbten Eingebung er
folgen soll. So stürzte er während der Andacht die Thorag Statue um und der gesuchte Kristall zersprang
in 1000 Teile auf dem Boden der Halle. Calavayon sammelte noch ein paar Stücke ein, solange die Zwerge,
die unter Qualen der geistigen Gefangenschaft entkamen, den armen Irren in Stücke rissen. Der Kristall scheint
eine dunkle Seele besessen zu haben, die so mächtig war, dass mein göttlicher Schutz und die Fähigkeit
Böses zu entdecken nicht helfen konnte. Wir flohen vor den wahnsinig gewordenen Zwergen aus der Binge und waren
sehr überrascht einen grinsenden Halbling vor dem Ausgang zu erblicken. Ich bin gespannt was für eine Geschichte
er uns über seinen Verbleib erzählt...